∞ Hier bei plautze ∞
Donnerstag, 22. Juni 2017
[20:25]

Was man beim Aufräumen so alles findet.
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Bitburg, Fussgängerzone (Zentrum), 1986 oder 1987. Eine kleine Kneipe mit maximal 10 Thekenplätzen, 2 Tischchen zu je 2 Personen. Die Brauerei brauche ich nicht näher zu erläutern.

Ein Auslandsvertreter besagter Brauerei (seine Mami hätte gesagt: "Der ist nicht dick, der ist nur gross gewachsen") feiert seinen Quartalsabschluss für Spanien und Mallorca: Freibier für die ganze Kneipe, bis morgens um 5 Uhr.

Dann hat er seinen 500er Benz geknallt, schön sauber vor der Römermauer - und wir halbwüchsigen Halbbesoffenen haben ihn nach Hause gebracht, nach Bitburger Hill.

Den Benz hat Conrady die Werkstatt abgeholt, Pollezay war eher unnötig.
Bei denen ruft man doch für sowas nicht an.

Dafür gab es dann 200 Mark für Jeden von uns, bar auf die Kralle.
Und eine Woche frei Trinken in der Kneipe.

Ich wäre bitte gerne noch mal 19.
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Freitag, 16. Juni 2017
[23:21]

Dem Maler geht es nicht gut.
Es wird wohl Zeit, sich langsam mit dem Gedanken vertraut zu machen dass er nicht ewig da sein wird.
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Nach der Arbeit war ich in der Waschanlage damit das Auto sauber ist, am Sonntag wollen wir eine Ausfahrt wagen. Vielleicht bringt ihn das wieder ein wenig auf Trab.

So ein Altersheim ist nix auf Dauer, ich war immer der Meinung das man da noch auf dem Sterbebett abkassiert wird.
Aber eine Alternative kann ich auch nicht anbieten, dann muss es halt mit den spärlichen Besuchen gehen. Immerhin freut er sich immer wie 1 König.
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Morgen frei, eine ausgedehnte Sitzung mit Klaus Hoffmann auf dem Plattenteller kann heute nicht schaden.
Die Ferkelkoteletts waren lecker, ich bin satt und entspannt und nicht auf Krawall gebürstet.

Ein Glas Portwein, Camembert, Ziegenkäse, Schwarzbrot.

Es könnte schlimmer sein.
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Donnerstag, 8. Juni 2017
[21:33]

Die Beziehungen mit Ankara scheinen sich weiter dem Nordpol zu nähern, aber soweit ich weiss fliegt Turkish Airlines immer noch direkt.

Vielleicht frag ich ne Woche Urlaub an und flieg noch mal nach Istanbul, besuche noch mal Büyükada und die Pferdchen, den Bazar und den Gewürzmarkt bevor sich die Politiker irgendwann wirklich um Kopf&Kragen gesabbelt haben.
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Eine Wand trennt mich von den Handwerkern im Haus, auf meiner Etage, in meinem Nebenraum.
Es ist ein mächtiges Geklopfe, Gesäge und Gehämmere.

Die Entscheidung, im Nachbarkanton nur am Nachmittag zu arbeiten zahlt sich überraschend aus.

Aber dafür darf ich bleiben - nochmmal 28 Jahre werde ich vermutlich nicht schaffen, aber das erwartet vermutlich auch niemand.
Neues Bad, neue Küche, Fenster wo vorher keine waren, die komplette Etage wird renoviert.

Aber auch neue Nachbarn - das kann was werden. Ich sollte versuchen, bezeiten Einfluss zu nehmen.
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[21:45]
Ach, da war ja noch das public viewing für die Ente. Den Pleitegeier.
Er erwartet Loyalität?
Ich erwarte gesunden Menschenverstand.

Die sollen den Idioten einfach aus dem Amt kicken damit das endlich mal vernünftig weitergeht.
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Montag, 29. Mai 2017
[23:39]

Der Maler fragt, wo ich denn bleibe.

Ich erkläre dass es schwierig ist im Moment - 6 Tage Vollschicht, das Haus ist verkauft und der neue Vermieter will umbauen (und ist auch schon kräftig mit bei), es gibt eine Menge zu sortieren, zu räumen, in Kartons zu packen, da bleibt eigentlich nur der Sonntag um den Rest des Lebens über die Bühne zu bringen...

Er sagt, er würde gerne mal wieder Schach spielen.

Ich nutze mein internes Schäm-Konto und buche schweigend eine ordentliche Anzahl Punkte ab.

Yo.com, dann machen wir das einfach nächsten Sonntag.
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Dienstag, 16. Mai 2017
[09:08]

Die Lektüre des rezenten Economist trägt wesentlich zur morgendlichen Frühstückserheiterung bei.

Economist:
The biggest winners from this tax cut, right now, look as though they will be the very wealthiest Americans.
Trump:
Well, I don't believe that. Because they're losing all of their deductions, I can tell you.

Economist:
But beyond that it's okay if the tax plan increases the deficit?
Trump:
It is okay, because it won't increase it for long.
You may have two years where you'll... you understand the expression "prime the pump"? [...]
We're the highest-taxed nation in the world. Have you heard that expression before, for this particular type of an event?
Economist:
"Priming the pump?"
Trump:
Yeah, have you heard it?
Economist:
Yes.
Trump:
Have you heard that expression being used before? Because I haven't heard it. I mean, it's just... I came up with it a couple of days ago and I thought it was good.

Auszug, Printausgabe: Seite 16 ff.
Komplett, online: Hier entlang.
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Sonntag, 14. Mai 2017
[13:57]

Ich weiss jetzt was dieses Gebölke da gestern abend zu bedeuten hatte: Eurovision Song Contest.

Einer der Rabauken den ich (mehr oder weniger respektvoll) "Schwiegerväterchen" nenne wenn die Situation sich ergibt (ich hätte gerne aber leider nur beinahe mal was mit seiner Tochter aus 1. Ehe gehabt) war ganz vorne mit bei. Ich hab ihn an der Stimme erkannt, irgendwann spät, als die sich dann endlich getrollt haben.

Den Apéritif hat er hinter sich, und etliche Gläser Rotwein auch schon wenn ich mir das Gerede so anhöre was hier durch das offene Fenster driftet. Auch wenn man wie ich im 3. Stock wohnt kommt da noch genug Bullshit an.

Und denken Sie mal: Ich weiss sogar warum er schon wieder stralle ist. Ich war nämlich heute morgen noch schnell zum Portugiesen unten im Dorf ein Hühnchen abkaufen und Nachschub an Portwein, da stand seine (zweite) Frau an der Kasse und ist vor unterdrücktem Stolz fast aus der Hausfrauenoptik geplatzt.
Ich habe aber soviel mitbekommen:
Die beste Freundin der Tochter (also die aus 1. Ehe mit der ich beinahe Siewissenschon) war gestern im Fernsehen, ja und ob ich denn nicht wisse dass Portugal blablabla.
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Jahrzehntelange Erfahrung (und etliche Liebschaften) haben mich gelehrt dass man bei manchen von den Geschichten nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte.
Oft reicht es schon wenn die das Wort "Portugal" irgendwo gedruckt lesen um vor Nationalstolz fast zusammenzubrechen - ganz besonders wenn das um Fussball geht.

Aber so ein popeliger Singsang tut's scheinbar auch, Hauptsache im Fernsehen und gewonnen.
Jede Wette: die können das nicht mal fehlerfrei aussprechen, aber com.egal das muss begröhlt und besoffen werden, frei nach dem Motto: Wir paar hackevollen Idioten repräsentieren die grösste Minorität im Land, ihr habt jetzt gefälligst Verständnis zu haben.
Und die Majorität dieser grössten Minorität hat sowieso nix damit am Hut, wird wegen solcher Idioten aber immer wieder angefeindet.

Manchen Leuten sollte man echt den Kneipenführerschein entziehen.
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Ist vorbei, und ich hab's überlebt. Also werde ich jetzt aus meinem Herzen keine Mördergrube machen.
Aber die nächste EM kommt bestimmt.

Vielleicht sollte ich meinen Urin bis dahin in Luftballons... ?

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Samstag, 13. Mai 2017
[21:23]

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen dass es wärmer wird. Da kann ich die Fenster offenlassen.

Unten kreischt eine Bande ADHS-geschädigter Blagen schon seit einer geschlagenen Stunde vor sich hin.
Homo Saupänz, wenn sie mich fragen.

Vielleicht sind auch paar besoffene Erwachsenen dabei: ein Blasinstrument trötet unregelmässig und völlig sinnlos dazwischen, und besoffene Männerstimmen gröhlen immer wieder "Benfiiicaaa, Benfiiiicaaa" dazwischen.

Zielfernrohre, Benzinkanister und Zündhölzer spielen eine nicht unwesentliche Rolle in meinen aktuellen Tagträumen.
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War mal so ne nette Gegend hier, jetzt macht sich mehr und mehr das Pack hier breit.
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Dienstag, 9. Mai 2017
[21:41]

Kurze Zusammenfassung:
vom 19.04 - 08.05. 2015 über 500 Eurönchen an nicht retournierten Zeitungen. Zeitweise habe ich mich gefragt ob sie das mit Absicht macht. Aber das wäre nen Abmahnungsgrund, das konnte ich mir einfach nicht vorstellen. So dämlich ist doch keiner? Of niet?
Die letzte Woche hat sie dann richtig schweres Geschütz aufgefahren (in ihren Augen): mindestens drei Telefonate schon vor Mittag, dies ist Kacke und Jenes nicht ordentlich. Ich erzählte angeblich den Leuten dass wir bestimmte Zeitungen einfach gar nicht hätten (und auch nicht besorgen könnten, was im Einzelfall auch richtig ist, sie hätte nur zuhören sollen), ich schwätze alten, verunsicherten Omas falsche Zeitungen auf, meine Kasse stimmt nicht etc. etc.
Bei den Kolleginnen hat sie nachgefragt ob ich auch wirklich Alles richtig mache, und was die Leute so über mich reden und ob ich auch nicht beim Lotto oder bei den Rubbel-Losen bescheisse.
Ist Frau Schäff nicht da hat sie absolut kein Problem damit die auch zu Hause zu nerven. Und das ist definitiv 1 No-Go in diesem Laden. Privatleben ist Privatleben.
Und gestern hat sie sich dann mit dem Schäff angelegt weil sie die Aushilfe gefragt hat ob sie ihr Geld auch noch nicht gekriegt hat.
Und ich kann Ihnen gar nicht sagen wie sehr man sowas mit unserem (eigentlich herzensguten) Chef lieber gar nicht machen sollte.

Und alldieweil die mir ja so sehr versucht hat das Messer in den Rücken zu stossen werde ich ihr jetzt mal zeigen wie man das richtig macht.
Zwei Kunden die sie beschissen hat hab ich mir schon gesichert heute, die wollen das auch vor Gericht bezeugen.
Dazu einen Rentner über den sie sich in Gegenwart anderer Kunden lustig gemacht hat wegen seiner Behinderung. Der ist ebenfalls stinkesauer und willig sie in die Pfanne zu hauen.
Dazu kommen noch mindestens ein halbes Dutzend Kunden mit Klagen über Körperhygiene, dann hätten wir da noch Unfreundlichkeit - und in einem Fall sogar ganz besonders deftig. Dazu sag ich erstmal noch nix, ist noch zu früh. Wenn ich das schriftlich habe können wir mal drüber reden.

Ich hab es Ihnen ja gesagt: Das wird böse enden mit der Trulla.

[21:57]
Grad vorhin klingelt Frau Schäff am Telefon: die Schnalle ist wieder krankgemeldet - hat ihren Kerl vorgeschickt um das über Telefon zu machen.
Das Aushilfsschneckle schickt mir 5 Minuten später eine SMS mit ungefähr 5 Millionen Smilies, die freut sich nen Loch in die Mütze dass sie wiederkommen darf.

Und ich?
Ich werde jetzt mit einer schönen Flasche Portwein, französischem Rohmilchkäse, ordentlich Blues und glücklichen Gedanken das Schiff der Seligen besteigen.
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[22:33]
Ich finde das gerade ein wenig spooky.

Seit etwa 6 Monaten höre ich morgens beim Aufstehen, Duschen, frühstücken, Anziehen SWR2.
Das ist sehr fein, es gibt täglich neue Themen (heute über eine türkische Hundetrainerin und ihre Probleme mit Landsleuten, Behörden und Religion) und so ne Art Musikerportraits. Manchmal auch Besprechungen von Neuerscheinungen auf dem Musikmarkt.

Seit geraumer Zeit denke ich darüber nach wie ich Ihnen glaubhaft vorschwärmen könnte wie sehr ich mich in Katharina verliebt habe. Wie sehr ich es geniesse, mit der Kaffeetasse in der Hand ihrer Stimme zu lauschen wenn sie weniger gute Neuaufnahmen mit einem hintergründigen Lächeln in der Luft zerreisst und mehr gute Neuaufnahmen mit einem warmen Unterton in der Stimme zum Anhören empfiehlt.
Nun bin ich nicht grade der feinsinnige Operettenhörer oder Klassikguru. Aber einfach nur dazusitzen und diese Zeit zu geniessen (ohne mich durch fundierte Fachkenntnisse oder musikalische Könnerschaft allzusehr belastet zu fühlen) ist Lebensqualität pur.

Die letzten Tage nun ein Feature über Joachim Raff - Hintergrundinformationen, interessante Züge in der musikalischen Biographie, Lebensumstände. Noch heute morgen dachte ich: Das musst Du mal bloggen, das ist toll.
Und da guck ich grad in die Referrer und was sehe ich?
Das da.

Vielleicht sollte in meinem Lebenslauf stehen: "Er aber beschloss, Musiker zu werden."
Ich kann meine Schnauze nämlich auch nicht halten, genau wie Raff.
Das Akkordeon und die Klampfen hätte ich schon.

Hm.
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[23:21]
Ich hab das schonmal, glaubich.
Aber is auch grad egal jezz.
Der olle Herr Papp mochte das wohl gut leiden.
Und ich ihn auch.


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Freitag, 21. April 2017
[21:13]

Die Kollegin ist wieder da, seit Dienstag.
Ich weiss nicht, aber selbst mit wenig Geld kann man doch Wasser und Seife bezahlen?!
Das schlägt einem schon entgegen wenn man da reinkommt: Ungewaschene Füsse, Achselhöhlen und wer weiss was sonst noch.
Bäh.

Am ersten Tag nach 4 Stunden 5 Telefonate an die Chefin: Sie sei jetzt da, der Computer geht nicht und ist doof, es sind zuviele Kinderzeitungen im Regal blablabla...

Heute hat sie mal hingefasst und das Fressregal ausgemistet - nur leider, leider ist am Montag Inventur und die Sachen sollten so stehenbleiben weil man das nen paar Tage vorher nicht mehr retournieren kann.

Also, kann man schon - aber das wird nicht mehr rechtzeitig in der Zentrale gebucht, und das gibt dann nen schönen satten Fehlbetrag. Sollte sie eigentlich wissen, sie weiss ja sonst auch Alles.
Dafür hab ich schon nach 3 Tagen über 170 Euro an unretournierten Zeitungen auf der Liste, und ich musste mich nicht mal bücken.

Hören Sie meine Worte: Das wird noch böse enden.
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Samstag, 15. April 2017
[21:33]

Ich fasse mal zusammen:
Audi 100 2.6E V6 (C4), 23 Jahre alt, Schiebedach/Spiegel elektrisch, fast neue Sommerreifen auf original Alu, fast neue Winterreifen auf Stahl, Radio/CD, Zahnriemen/Wasserpumpe gemacht, neue Zündkerzen/Öl/Filter, Getriebeöl vor 10.000 km neu, beide Kats und Endtopf 2015 neu.

450 km auf dem Tageszähler, und der Tank ist noch gut halbvoll.
Gut 340.000 km auf der Gesamtuhr - und da ist echt nix was klappert oder quietscht oder knarzt.

Etwas Liebe ist noch vonnöten: Teilstück Auspuff rechts zum Kat, Bremsleitungen entrosten, Achsmanschette rechts, Scheibenwaschanlage (erledigt - Zuleitung zu den Düsen neu).
Der Lack ist Naja, der rechte Kotflügel und etliche Türen etwas rostelich, die Lautsprecheranschlüsse vom Radio müssen gecheckt werden.

Kann man wohl nix meckern für 500 Euro.
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Hermann Adler - Gesänge aus der Stadt des Todes: Wilna, Warschau, Krakau, Bergen-Belsen / 1941-1942

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