∞ Hier bei plautze ∞
Sonntag, 11. November 2018
[14:20]

Wir schreiben Montag, den 5. November.
Es ist 13:22 Uhr.

Wir sind zu fünft.
Meine eigene Notlage voraussetzend nehme ich an dasss wir hier nicht freiwillig zusammengekommen sind.
...

Normalerweise versuche ich immer, die Linie zu einer geraden Uhrzeit zu erwischen: die besseren Fahrer, die besseren Busse.
Diesmal ging es leider nicht anders.

Deswegen heute der Tatsachenbericht vom unteren Ende einer bustechnisch machbaren Transportlösung.
...

Lassen Sie sich durch das futuristische Äussere nicht täuschen: Der türkische Sabançi-Clan hat da ein preisgünstiges Gefährt auf den Markt geworfen. Und die Ersparnis teilt sich überall mit, die unbequemen Sitze wollen hier noch nicht einmal den Anfang machen.
...

[14:31]
Mein Platz ist die erste Sitzbank rechts (in Fahrtrichtung) am hinteren Einstieg wann immer es möglich ist - dort ist (meist) etwas mehr Raum für lange Beine.
Man ist in dieser Position relativ oft den ständig ein- und aussteigenden Müttern mit Kinderwagen ausgeliefert (das stört mich nicht wirklich, ich helfe gern), hat aber auch den weniger prominenten Vorteil dass man recht nahe an der Antriebseinheit platziert ist.
Als Vorteil anzuführen wäre dass man auch einen ganz netten Überblick hat (die Jungschen, die selbst im Sommer mit ihren Hoodies unbedingt auf den letzten Sitzplätzen hocken müssen, einmal ausgenommen).

Ich steige also ein, grüsse freundlich den Fahrer (ein eigentlich nicht unflotter Kerl mit Lachfältchen der heute auf mich den Eindruck eines verbiesterten Käpt'n Ahab macht), laufe zügig durch & okkupiere den Platz, ordne meine Habseligkeiten.
Auf der Brücke klackt es (vollautomatisches Drucktastengetriebe), nichts passiert. Es klackert nochmals, mit energischem Schwung auf "D" (wie "Drive", wie ich vermute - die Drucktastenautomatik), irgendwo hinter mir, unter mir, möglicherweise links, ertönt ein veritables metallisches Klonk!, ein Ruck geht durch das Schiff - dann nehmen wir Fahrt auf.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Strassen hier gar nicht so übel, aber es juckert&schuckert, es quietscht&knarzt, es rappelt und klappert zum Gotterbarmen.
Hinter mir dröhnt es dazu wie bei Morlock's bei Vollbeschäftigung, wenn der liebe Gott jemals 1 Schiffsdiesel für solcherart Gefährt zugelassen hätte, es müsste wohl dieser aus der Unterwelt emporgestiegene sein.
Für meine Theorie sprechen auch Drehfreudigkeit und Schaltintervalle, und je nach Drehzahl (und Schaltintervall) nimmt das Geschnarze zu oder ab. Unterhaltungen werden zur Glückssache degradiert.

Haltestangen vibrieren den Takt, Plakate die für die Fahrrt zum Aachener Weihnachtsmarkt 2017 werben hängen schief und ausgefranst am Fenster.
Die Sitzlehne krängt resigniert nach hinten, auch der Nippel in Form&Grösse von 1 Kinder-Überraschung irgendwo rechts kann nichts bewerkstelligen: er lässt sich ohne Widerstand oder erkennbare Wirkung vor&zurück drücken.
Das Resultat ist das Gleiche: Hart, unbequem, an den Bedürfnissen vorbeigespart.
Vor mir trommelt eine Haltestange, an der Verankerung ausgebrochen (Plastik) und nie repariert, den Blues je nach Betriebszustand.
Wir nähern uns bereits der ersten richtigen Kurve bergab, aber wir müssen ja immer erst bergauf.
Und beim Fahren bergauf dann: hhhhhrrrrnnnnn.........hhhhhhrrrrrrnnnnnnn......hhhhhhrrrrrrnnnnnnnn.................
...

Das Schiff hat sicher nur 1 Sandbank gestreift, der Käpt'n verlässt die Brücke und wetzt zu der nächstbesten Motorklappe.
Ich höre Klopfen, einen saftigen Fluch, ein oooooiiiiiiaaaoooohhh-floppppp (ich vermute er hat die Motorraumklappe wieder geschlossen).
Der Käpt'n entert die Brücke, Krawatte schief, Haare auf Krawall gebürstet.
Klack
Klackkkkk!
Ein beherzter Hieb auf das Armaturenbrett, dann nimmt die elektronische Steuerung (wohl eher mehr zufällig) ihren Dienst wieder auf.
Kaum 1 Minute später geht es weiter, fünf gespannte Erwartungshaltungen sinken bei zunehmender Beschleunigung in die Lehne - wir sind vielleicht noch in der Zeit.

Dann: die erste wirkliche Kurve.
Selbst einem derart kostenbewussten Hersteller kann man nicht zumuten um einen vernünftigen Bremsbeschleuniger herumzukommen.
Es muss ja nicht gleich der Teuerste sein.

Es klonkt hinter mir, irgendwo in der Unterwelt, und iiiiiiiiiiiieeeeeeeeehhhhhhhhhhhhh wimmert es aus dem Getriebekasten.
Ein vorsichtiger Tritt auf die Bremse, und fünf Oberkörper lehnen sich gehorsam in Fahrtrichtung.
Die Kurve ist fast da: Käpt'n Ahab hantiert, ein neuerliches Klonk und wwwrrrrooooooaaaaaaaahhhhhhhhhuuuuuuuuwwww jault es resigniert von hinten unten links, wir verneigen uns nochmals, dann ein beherzter Tritt auf die Bremse und gleich darauf auf das Gaspedal.
Es ratscht am Lenkstockhebel, der Retarder ist raus, wir fliegen nach hinten.

Es gibt viele bergige Strecken auf der Linie.
Die Linie besteht eigentlich nur aus Kurven, rauf & runter.

Diese Busse gehören auf den Schuttabladeplatz.
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[16:30]
Es war gestern schon das Räkräkräk.
Grade fliegt ein riesiger Schwarm auf das Schloss zu und versammelt sich.
Es wird Winter.
...

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Mittwoch, 7. November 2018
[23:15]

Morgen (oder übermorgen) kommt der große Bwana. "Tour des Shops" wie es unser Verkaufsdirektor lapidar angekündigt hat.
Welch Glanz in unserer bescheidenen Hütte.
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[00:43]
Es gibt auch 1 neuen Busfahrer.
..

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Dienstag, 16. Oktober 2018
[22:05]

Weißes Hemd (immer sauber gebügelt, niemals verknittert), hellgrüne Krawatte (immer Windsor-Knoten, nie etwas Billiges, Schnelles): die obligatorischen Firmenfarben.

Immer glatt rasiert.
Kein Schnauzer, keine Stoppeln, einen Drei-Tage-Bart schon gar nicht.
Niemals.

Gutes Parfum ("Déclaration" von Cartier, da bin ich mir fast sicher).
Jedes Häärchen auf dem Kopf an seinem Platz.

Schwarze Halbschuhe, blank gewienert.
Niemals braun, immer schwarz.

Hellgraue Hose, immer Stoff - keine Jeans.
Immer hellgrau, niemals dunkelgrau, niemals schwarz.

Hellgraue Strickjacke, wahlweise hellgrauer ärmelloser Pullover (im Sommer).
Letzterer immer mit V-Ausschnitt, niemals rund (wegen der Krawatte).
Immer hellgrau, niemals dunkelgrau oder Pfeffer-Salz.
Und braun schon gar nicht.

Alles schön passend zu den grauen Haaren.

Immer mittlerer Drehzahlbereich, niemals untertourig oder - was Gott verhüten möge - im oberen Drehzahlbereich.

Andere (besonders die Jüngeren) bolzen die schönen Setra wie Bauernlümmel einen Golf GTI über die Dörfer.
Das gibt es bei ihm nicht.
Niemals.

Es geht dennoch zügig voran, man merkt: er kann fahren, man sieht: er weiß wie breit (und lang) der Bus ist.
Den Kollegen von der Gegenlinie lässt er wann immer sich die Gelegenheit bietet passieren, zieht zwischen zwei Katzenaugen ein, an einer Abzweigung, zwischen zwei Bäumen (die Straße ist mitunter recht schmal).
Zentimetergenau wenn's sein muss.
Ohne mit der Wimper zu zucken.

Die Motorbremse spürt man kaum, scharfe Bremsmanöver nur im alleräußersten Notfall - vorausschauendes Fahren ist Trumpf.
Es ist ein wirklich angenehmes Mitfahren.
Immer.

Der Bus immer piccobello sauber: der Boden gewischt, die Fenster geputzt, die Mülleimer geleert, Besen und Schaufel an Ort und Stelle.
Die Sitzgurte ordentlich aufgerollt, die Armlehnen abgeklappt, die Sitzlehnen nach vorne (auch die an den Fenstern).
Alle.
Immer.

Keine schief aufgeklebten Plakate.
Kein verstaubtes Armaturenbrett.
Keine klebrigen Haltestangen.
Niemals.

Immer schön ordentlich, alles.

Daß er kaum grüßt, immer ein Gesicht wie 7 Tage Regen macht (niemals freundlich, niemals lächelnd) - ich kann damit leben.

Weil:
Bei ihm ist die Linie pünktlich.
Immer.

Hauptsache ich kriege meinen Anschluß-Bus.
Der Rest ist mir (fast) egal.

Und:
Das Alles bietet er auch schon mit der ersten Fahrt, um 6:22 Uhr am Samstagmorgen.
Und alldieweil es morgens jetzt noch dunkel ist macht er auch die hellen Funzeln aus, ihm reichen Nachtbeleuchtung und die kleinen Spots im Korridor.
Das ist ebenfalls sehr angenehm.
...

Busfahrer des Jahres?
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Sonntag, 14. Oktober 2018
[08:53]

oh Lord
won't you buy me
a Mercedes-Benz
my friends all drive Porsche...


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Und dann war da noch...

...dieses nahezu unglaublich in's Kraut schießende Paprikapflänzchen...

1,55 Meter und steigend.
Noch immer kijne Paprika geerntet, macht aber auch nix.
Jemand ne Ahnung wie lange ich noch warten muss?

Life is life, nanaaaa na na naaa

...

[10:24]

Ja, na und dann gehe ich gestern Abend nach dem Portugiesen (der ja einklich 1 Escargot is) das Tagesgericht abfuttern.

Und da sitzt,
wie am Donnerstag,
und bijnaar wie auf Bestelling,
diese ganz&gar abgedrehte,
total verwahrloste,
unglaublich unsozialisierte,
zerrupfte,
völlig ungradierte
freche
Fellnase neben dem Tisch.
~Neben~ (nicht auf)
maunz
Rosa Näschen, rosa Pfötchen dran (ich habe das gleich als Erstes überprüft),
abgemagert bis auf die Knochen.
Und: Hässlich wie Mitternacht in Persien.
Natürlich.
Komplett daneben. Wirklich.
Und mault mich auch noch voll von der Seite an.

Da lässt sich dann nichts machen.

Das halbe Cordon Bleu für den Lauskopp, Fritten mit Sauce & Gemüse für mich.

Wir müssen das noch untereinander klären, aber wenn alles Andere gut geht:
ich befürchte doch recht zuversichtlich ich habe mir endlich wieder 1 Pelzgesicht eingetreten.

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[11:22]

Seit Jahren nicht gelesen, grade gebucht verliebt Kniefall gemacht:
Zitronen-Frischkäse-Torte.
Anke
Ich hab noch 1 Ringfinger frei. :o)
...

[13:45]
Gestern den freundlichen alten Herrn bedient.
Offizier, Polizist (danach, obere Riege), aber sicher nicht immer einfach im täglichen
Leben (denke ich mir mal).
Eine Rente von fast 8.000 Euro, aber nur ein Päckchen Zigaretten (pro Woche) für die Frau die ihn Tag um Tag umsorgt (und die eine Schwippschwägerin ist von der Frau von dem Portugiesen hier der ja einklich 1 Escargot ist).
Der Pfeifentabak kostet 17.80, ich bekomme 20 Cent Dankeschön.
Er sieht fast nichts mehr (für 1 Elitesoldaten sicher schwer, denke ich), aber ein so sanfter und freundlicher Kunde dass Andere (wir haben manchmal auch "Elitesoldaten" der neuen Generation) sich nicht nur 1 Scheibe aber 1 Schinken abschneiden könnten.
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Sonntag, 7. Oktober 2018
[08:33]

Hätte mir jemand gesagt ich würde in meinem Leben jemals wieder Osso Bucco essen, ich hätte ihn erschlagen.
Da aber vorgestern der Zug Verspätung hatte (schändliche 38 Minuten, das muss man sich mal vorstellen) und dadurch auch der Bus weg war musste ich (mal wieder) zu Fuss nach Hause latschen.

Da vorgestern aber auch Freitag war (und damit Euro-Millions-Ziehung) kamen natürlich all die tagsüber fürchterlich beschäftigten Vollzeitarbeitslosen erst um 2 Minuten vor Feierabend ihre 2,50 Euro verzocken. Und damit blieb mir nicht einmal Zeit um ein Stück Brot zu kaufen wenn ich den Zug noch erwischen wollte (der dann schändliche 38 Minuten Verspätung hatte - muss man sich auch mal reintun).

Ich also, endlich (und mit 38 Minuten Verspätung, sowas mag ich gar nicht) im Heimatort angekommen, raus aus dem Zug (der, also irnzwie.... ach.com, is gut jetzt) per pedes (weil der letzte Bus natürlich auch weg war weil der Scheisszug 38 Minuten Verspätung hatte) Richtung Portugiese (der ja eigentlich 1 Escargot ist), aber der hatte an dem Tag keine Verspätung in der Küche.
Hat er sonst auch nich, aber an dem Tag hätte er ja mal ne Ausnahme machen können, of niet.
Und mit Euro-Millions hat er (ausser seiner Frau, die tatsächlich Portugiesin ist) auch nix zu tun.
Da ich aber den Koch kenne (der 1 Bruder von der Frau vom Portugiesen, der ja eigentlich 1 Escargot ist), und um der alten Zeiten Willen, und weil wir immer gerne mal fröhlich hoch die Tassen (als wir noch beide Gastronomie), ja na da hat er mir was zum Mitnehmen und selber aufwärmen eingepackt.

Ja, na und weil ich das sehr sympathisch fand (und weil man ja auch die heimische Wirtschaft unterstützen soll) habe ich dann (auch um der alten Zeiten Willen) noch ein paar Gläschen am Tresen in den Hals gekriegt.
Mit dem 1 Bruder von der Frau vom Portugiesen (der ja einklich 1 Escargot ist).
Apéritif, wenn Sie so wollen.
Bisschen mehr, vleicht.
Ja is ja auch egal jetzt.

Zuhause angekommen wärme ich auf und finde es wirklich lecker (auch wenn ich lieber noch 1 Stück Brot dazugehabt hätte was ich aber nicht kaufen konnte weil all die Vollzeitarbeitslosen....)
Ich fand es sogar so lecker dass ich mir den Rest Sauce an die Seite getan habe und ihn dieser Tage mit einem schönen Stück Rindfleisch verkosten will.
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[08:56]
Der Himmel ist grau, und es fieselt dünne Fäden.
Nicht wirklich Regen, aber nahe genug an Herbstwetter, immerhin.

Heute ist Saustall putzen angesagt und Hemden bügeln.
13:30 Rendez-Vous mit der neuen Azubi vom Kaufhaus wo die Firma für die ich anschaffen gehe den Laden gemietet hat.
Kaffee trinken, bissken Klönschnack.
Sie hat 1 wirklich wirklich sündigen Körper.
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Montag, 1. Oktober 2018
[07:21]

Dem Paprikapflänzchen geht's prima, 1,5 Meter jetzt und blühend.
Ich hab zwar dieses Jahr noch keine einzige Paprika ernten können, aber egal.
Jemand ne Ahnung wie gross die werden?
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Gestern klingelt mir mein Engelchen am Telefon: ab dem 18. Oktober ist sie wieder da & fit.
War wohl tatsächlich "nur" ein wirklich unangenehmer Bandscheibenvorfall.
Ich freu mich wie Bolle.
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[08:26]
Für diejenigen unter Ihnen die des Französischen mächtig sind (die Sprache, nicht das Andere):
Si je reviens un jour
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Sonntag, 30. September 2018
[11:04]

Der Kaffee ist getrunken, die Waschmaschine tut wie ihr geheissen, der Himmel ist knallblau (heute zur Abwechslung ohne Wölkchen) und ich habe eine geradezu unanständig gute Laune.
Da macht es auch (fast) nichts dass ich langsam aber sicher zum Sonntagsblogger verkomme.
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Dienstag, 25. September 2018
[14:35]

Heute morgen, es war noch früh&dunkel, dachte ich so bei mir: mach mal was mit Karlsson.

Alldieweil es aber noch früh war: ersmakaffetrinken

Ich hab dann die Steuer für Oscar, das blutsaugende Audimobil, überwiesen.
Man muss ja irnzwo mal anfangen.

Grade überweise ich eine weitere Ladung Tagelöhner für Karlsson, das war so um 11:30 rum, da klart es auf.

Das ging von Jetzt auf Gleich:
Jeansblauer Himmel, schnuckelige kleine schönes-Wetter-Wolken.
Ich denke nur: Woah.
Und:
Der liebe Gott kommt aus Trollhättan.

Da geht noch was mit Wanderschuhen.

Ich bin dann mal.
Elche gucken & Pilze suchen.
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Sonntag, 9. September 2018
[11:13]

Wenn man schon damit anfangen muss zu erklären warum es 1 durchwachsene Woche war weiss man dass man zu lange nicht gebloggt hat.
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Heute ist "Braderie" in meiner kleinen Stadt.
Traditionell ist das der offizielle Abschluss des Hochsommers: Wer jetzt noch nicht bedient war wird ausverkauft.

Ich nehme das gerne (auch ohne Gastronomie traditionell, noch immer) jedes Jahr wieder zum Anlass den letzten nervigen Touris hinterherzuwinken.
Endlich wieder Parkplätze, endlich wieder der schuckelige kleine Tisch in der Ecke beim Portugiesen (der ja eigentlich 1 Escargot ist).

Endlich wieder Ruhe im Dorf.
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[11:17]
Oscar das blutsaugende AudiMobil sollte Ende des Monats wieder verfügbar sein.
Die Werkstattrechnung wird mich vermutlich in die Altersarmut bugsieren, aber Naja.
Die Rechnung für die KFZ-Steuer hatte ich letzte Woche im Kasten.
Ich musste mich erstmal setzten.

Und sosehr ich (trotz aller Verspätungen, Ausdünstungen, unerwarteter technischer Pannen) den Sommer mit Bus&Bahn genossen habe: ich freu mich.
Aber echt jetzt.
...

"There is something about an afternoon
spent doin' nothing.
Just listenin' to records
and watching the sun falling."

aft-2

Ich hätte noch Wäsche anzubieten.
Spülbecken, auch.
Es lohnt sich.

Aber Sie wissen bestimmt selber wie das geht.
...

Hm.

[12:14]
Hallo? Auskunft?
Wo ist meine Mami?
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[12:46]
I'd rather listen to Coltrane.
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Sonntag, 2. September 2018
[12:52]

Lachsforelle, Salzkartoffeln, gedünstetes Lauchgemüse.
Und alldieweil wir in 10 Minuten essen können jetzt erst mal nen kleinen Apéritif.
Ein roter Port würde mir jetzt gut stehen.
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[13:26]
Und dann war da noch...
Die eminent freundliche alte Dame die gleich über dem Laden wohnt.
Seit meiner Rückkehr (aus dem Urlaub) hat sie einen Rollator und betreutes Wohnen.
Sie sei zweimal umgefallen, die alten Scharniere wollen nicht mehr so richtig sagt sie.
Die Kinder haben sie vor die Wahl gestellt: entweder so oder gleich ins Altersheim.
Und ins Altersheim ginge sie nicht: "Da kann ich ja gleich tot umfallen."
...

[13:41]
Als es so warm war ist da nicht viel passiert, aber jetzt blüht das Paprikapflänzchen schon zum 2. Mal.
Und es wächst wieder.
Wie bekloppt.

Wenn das so weitergeht muss ich das in absehbarer Zeit umtopfen und von der Fensterbank nehmen.
Jemand ne Idee wie hoch die werden?
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[14:07]
Grade bei Herrn stapel Kirmesbilder gucken, dabei fällt mir auf: Heute morgen beim Portugiesen unten am Springbrunnen noch schnell Einkäufe erledigt, und als ich auf dem Rückweg über den Marktplatz gehen will stehen da lauter Büdchen.
Dieses Wochenende ist Kirmes in meiner kleinen Stadt. Und die Schobermesse in Luxembourg-Stadt ist auch schon zugange.
Das bedeutet: Jetzt kommt der Herbst, und dann ist das Jahr auch schon fast wieder rum.

Boah, ey.
Ich glaub so schnell wie diesmal war das noch nie.

[14:25]
Die Bäume sind auch schon soweit.


...

~

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