∞ Hier bei plautze ∞
Dienstag, 16. Mai 2017
[09:08]

Die Lektüre des rezenten Economist trägt wesentlich zur morgendlichen Frühstückserheiterung bei.

Economist:
The biggest winners from this tax cut, right now, look as though they will be the very wealthiest Americans.
Trump:
Well, I don't believe that. Because they're losing all of their deductions, I can tell you.

Economist:
But beyond that it's okay if the tax plan increases the deficit?
Trump:
It is okay, because it won't increase it for long.
You may have two years where you'll... you understand the expression "prime the pump"? [...]
We're the highest-taxed nation in the world. Have you heard that expression before, for this particular type of an event?
Economist:
"Priming the pump?"
Trump:
Yeah, have you heard it?
Economist:
Yes.
Trump:
Have you heard that expression being used before? Because I haven't heard it. I mean, it's just... I came up with it a couple of days ago and I thought it was good.

Auszug, Printausgabe: Seite 16 ff.
Komplett, online: Hier entlang.
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Sonntag, 14. Mai 2017
[13:57]

Ich weiss jetzt was dieses Gebölke da gestern abend zu bedeuten hatte: Eurovision Song Contest.

Einer der Rabauken den ich (mehr oder weniger respektvoll) "Schwiegerväterchen" nenne wenn die Situation sich ergibt (ich hätte gerne aber leider nur beinahe mal was mit seiner Tochter aus 1. Ehe gehabt) war ganz vorne mit bei. Ich hab ihn an der Stimme erkannt, irgendwann spät, als die sich dann endlich getrollt haben.

Den Apéritif hat er hinter sich, und etliche Gläser Rotwein auch schon wenn ich mir das Gerede so anhöre was hier durch das offene Fenster driftet. Auch wenn man wie ich im 3. Stock wohnt kommt da noch genug Bullshit an.

Und denken Sie mal: Ich weiss sogar warum er schon wieder stralle ist. Ich war nämlich heute morgen noch schnell zum Portugiesen unten im Dorf ein Hühnchen abkaufen und Nachschub an Portwein, da stand seine (zweite) Frau an der Kasse und ist vor unterdrücktem Stolz fast aus der Hausfrauenoptik geplatzt.
Ich habe aber soviel mitbekommen:
Die beste Freundin der Tochter (also die aus 1. Ehe mit der ich beinahe Siewissenschon) war gestern im Fernsehen, ja und ob ich denn nicht wisse dass Portugal blablabla.
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Jahrzehntelange Erfahrung (und etliche Liebschaften) haben mich gelehrt dass man bei manchen von den Geschichten nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte.
Oft reicht es schon wenn die das Wort "Portugal" irgendwo gedruckt lesen um vor Nationalstolz fast zusammenzubrechen - ganz besonders wenn das um Fussball geht.

Aber so ein popeliger Singsang tut's scheinbar auch, Hauptsache im Fernsehen und gewonnen.
Jede Wette: die können das nicht mal fehlerfrei aussprechen, aber com.egal das muss begröhlt und besoffen werden, frei nach dem Motto: Wir paar hackevollen Idioten repräsentieren die grösste Minorität im Land, ihr habt jetzt gefälligst Verständnis zu haben.
Und die Majorität dieser grössten Minorität hat sowieso nix damit am Hut, wird wegen solcher Idioten aber immer wieder angefeindet.

Manchen Leuten sollte man echt den Kneipenführerschein entziehen.
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Ist vorbei, und ich hab's überlebt. Also werde ich jetzt aus meinem Herzen keine Mördergrube machen.
Aber die nächste EM kommt bestimmt.

Vielleicht sollte ich meinen Urin bis dahin in Luftballons... ?

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Samstag, 13. Mai 2017
[21:23]

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen dass es wärmer wird. Da kann ich die Fenster offenlassen.

Unten kreischt eine Bande ADHS-geschädigter Blagen schon seit einer geschlagenen Stunde vor sich hin.
Homo Saupänz, wenn sie mich fragen.

Vielleicht sind auch paar besoffene Erwachsenen dabei: ein Blasinstrument trötet unregelmässig und völlig sinnlos dazwischen, und besoffene Männerstimmen gröhlen immer wieder "Benfiiicaaa, Benfiiiicaaa" dazwischen.

Zielfernrohre, Benzinkanister und Zündhölzer spielen eine nicht unwesentliche Rolle in meinen aktuellen Tagträumen.
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War mal so ne nette Gegend hier, jetzt macht sich mehr und mehr das Pack hier breit.
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Dienstag, 9. Mai 2017
[21:41]

Kurze Zusammenfassung:
vom 19.04 - 08.05. 2015 über 500 Eurönchen an nicht retournierten Zeitungen. Zeitweise habe ich mich gefragt ob sie das mit Absicht macht. Aber das wäre nen Abmahnungsgrund, das konnte ich mir einfach nicht vorstellen. So dämlich ist doch keiner? Of niet?
Die letzte Woche hat sie dann richtig schweres Geschütz aufgefahren (in ihren Augen): mindestens drei Telefonate schon vor Mittag, dies ist Kacke und Jenes nicht ordentlich. Ich erzählte angeblich den Leuten dass wir bestimmte Zeitungen einfach gar nicht hätten (und auch nicht besorgen könnten, was im Einzelfall auch richtig ist, sie hätte nur zuhören sollen), ich schwätze alten, verunsicherten Omas falsche Zeitungen auf, meine Kasse stimmt nicht etc. etc.
Bei den Kolleginnen hat sie nachgefragt ob ich auch wirklich Alles richtig mache, und was die Leute so über mich reden und ob ich auch nicht beim Lotto oder bei den Rubbel-Losen bescheisse.
Ist Frau Schäff nicht da hat sie absolut kein Problem damit die auch zu Hause zu nerven. Und das ist definitiv 1 No-Go in diesem Laden. Privatleben ist Privatleben.
Und gestern hat sie sich dann mit dem Schäff angelegt weil sie die Aushilfe gefragt hat ob sie ihr Geld auch noch nicht gekriegt hat.
Und ich kann Ihnen gar nicht sagen wie sehr man sowas mit unserem (eigentlich herzensguten) Chef lieber gar nicht machen sollte.

Und alldieweil die mir ja so sehr versucht hat das Messer in den Rücken zu stossen werde ich ihr jetzt mal zeigen wie man das richtig macht.
Zwei Kunden die sie beschissen hat hab ich mir schon gesichert heute, die wollen das auch vor Gericht bezeugen.
Dazu einen Rentner über den sie sich in Gegenwart anderer Kunden lustig gemacht hat wegen seiner Behinderung. Der ist ebenfalls stinkesauer und willig sie in die Pfanne zu hauen.
Dazu kommen noch mindestens ein halbes Dutzend Kunden mit Klagen über Körperhygiene, dann hätten wir da noch Unfreundlichkeit - und in einem Fall sogar ganz besonders deftig. Dazu sag ich erstmal noch nix, ist noch zu früh. Wenn ich das schriftlich habe können wir mal drüber reden.

Ich hab es Ihnen ja gesagt: Das wird böse enden mit der Trulla.

[21:57]
Grad vorhin klingelt Frau Schäff am Telefon: die Schnalle ist wieder krankgemeldet - hat ihren Kerl vorgeschickt um das über Telefon zu machen.
Das Aushilfsschneckle schickt mir 5 Minuten später eine SMS mit ungefähr 5 Millionen Smilies, die freut sich nen Loch in die Mütze dass sie wiederkommen darf.

Und ich?
Ich werde jetzt mit einer schönen Flasche Portwein, französischem Rohmilchkäse, ordentlich Blues und glücklichen Gedanken das Schiff der Seligen besteigen.
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[22:33]
Ich finde das gerade ein wenig spooky.

Seit etwa 6 Monaten höre ich morgens beim Aufstehen, Duschen, frühstücken, Anziehen SWR2.
Das ist sehr fein, es gibt täglich neue Themen (heute über eine türkische Hundetrainerin und ihre Probleme mit Landsleuten, Behörden und Religion) und so ne Art Musikerportraits. Manchmal auch Besprechungen von Neuerscheinungen auf dem Musikmarkt.

Seit geraumer Zeit denke ich darüber nach wie ich Ihnen glaubhaft vorschwärmen könnte wie sehr ich mich in Katharina verliebt habe. Wie sehr ich es geniesse, mit der Kaffeetasse in der Hand ihrer Stimme zu lauschen wenn sie weniger gute Neuaufnahmen mit einem hintergründigen Lächeln in der Luft zerreisst und mehr gute Neuaufnahmen mit einem warmen Unterton in der Stimme zum Anhören empfiehlt.
Nun bin ich nicht grade der feinsinnige Operettenhörer oder Klassikguru. Aber einfach nur dazusitzen und diese Zeit zu geniessen (ohne mich durch fundierte Fachkenntnisse oder musikalische Könnerschaft allzusehr belastet zu fühlen) ist Lebensqualität pur.

Die letzten Tage nun ein Feature über Joachim Raff - Hintergrundinformationen, interessante Züge in der musikalischen Biographie, Lebensumstände. Noch heute morgen dachte ich: Das musst Du mal bloggen, das ist toll.
Und da guck ich grad in die Referrer und was sehe ich?
Das da.

Vielleicht sollte in meinem Lebenslauf stehen: "Er aber beschloss, Musiker zu werden."
Ich kann meine Schnauze nämlich auch nicht halten, genau wie Raff.
Das Akkordeon und die Klampfen hätte ich schon.

Hm.
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[23:21]
Ich hab das schonmal, glaubich.
Aber is auch grad egal jezz.
Der olle Herr Papp mochte das wohl gut leiden.
Und ich ihn auch.


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Freitag, 21. April 2017
[21:13]

Die Kollegin ist wieder da, seit Dienstag.
Ich weiss nicht, aber selbst mit wenig Geld kann man doch Wasser und Seife bezahlen?!
Das schlägt einem schon entgegen wenn man da reinkommt: Ungewaschene Füsse, Achselhöhlen und wer weiss was sonst noch.
Bäh.

Am ersten Tag nach 4 Stunden 5 Telefonate an die Chefin: Sie sei jetzt da, der Computer geht nicht und ist doof, es sind zuviele Kinderzeitungen im Regal blablabla...

Heute hat sie mal hingefasst und das Fressregal ausgemistet - nur leider, leider ist am Montag Inventur und die Sachen sollten so stehenbleiben weil man das nen paar Tage vorher nicht mehr retournieren kann.

Also, kann man schon - aber das wird nicht mehr rechtzeitig in der Zentrale gebucht, und das gibt dann nen schönen satten Fehlbetrag. Sollte sie eigentlich wissen, sie weiss ja sonst auch Alles.
Dafür hab ich schon nach 3 Tagen über 170 Euro an unretournierten Zeitungen auf der Liste, und ich musste mich nicht mal bücken.

Hören Sie meine Worte: Das wird noch böse enden.
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Samstag, 15. April 2017
[21:33]

Ich fasse mal zusammen:
Audi 100 2.6E V6 (C4), 23 Jahre alt, Schiebedach/Spiegel elektrisch, fast neue Sommerreifen auf original Alu, fast neue Winterreifen auf Stahl, Radio/CD, Zahnriemen/Wasserpumpe gemacht, neue Zündkerzen/Öl/Filter, Getriebeöl vor 10.000 km neu, beide Kats und Endtopf 2015 neu.

450 km auf dem Tageszähler, und der Tank ist noch gut halbvoll.
Gut 340.000 km auf der Gesamtuhr - und da ist echt nix was klappert oder quietscht oder knarzt.

Etwas Liebe ist noch vonnöten: Teilstück Auspuff rechts zum Kat, Bremsleitungen entrosten, Achsmanschette rechts, Scheibenwaschanlage (erledigt - Zuleitung zu den Düsen neu).
Der Lack ist Naja, der rechte Kotflügel und etliche Türen etwas rostelich, die Lautsprecheranschlüsse vom Radio müssen gecheckt werden.

Kann man wohl nix meckern für 500 Euro.
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Freitag, 7. April 2017
[23:15]

340.000 auf dem Zähler, und die Kiste tickt wie 1 Uhrwerk. Kein Knistern, Quietschen, Gerappel.
Für den Audi 100 (C4 aus dem Baujahr 1993) als aussterbenden Dinosaurier nicht übel.
Den Rattermann mal einstellen lassen und den Auspuff dichten, dann ist das erstmal ein guter daily driver.
Piech hat wohl doch nicht Alles falsch gemacht.
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Karlsson dümpelt finanztechnisch bedingt noch vor sich hin.

Ein Saab Sonett aus Dänemark war kurzzeitig bei mobile im Angebot, für unverschämte 45.000 Euro.
Entweder ist der tatsächlich weg (glaub ich kaum) oder der Verkäufer hat das gemerkt.
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Heute stand ein Schnuckel von 9-5 auf dem Parkplatz. Silber/schwarzes Leder wäre nun nicht notwendigerweise meine Kombination. Muss wohl auch ein späteres Modell gewesen sein, der Innenraum sah arg kärglich aus.
Trotzdem.
Am liebsten wär ich dem an den Arsch gegangen.
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Freitag, 31. März 2017
[21:40]

Rollendes Blech.
Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt, nach Allem.
Audi macht Gaudi.
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Die Kollegin kommt wieder, am 19. April.
Hat sie zumindest mal angedroht.
Wir haben ihr hier alle gesagt sie soll sich ruhig noch Zeit lassen.
Schaun wer mal.
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Mittwoch, 22. März 2017
[23:11]

Oh Shit Fraulein Shmit, ich müsste mich auch mal wieder um das Bücherdingens da rechts bekümmern.
Vorzugsweise bevor Moses das Rote Meer zum zweiten Mal teilt.

Morgen, vielleicht. Mal sehen.
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[01:02]

Nachdem ich ja nun sozusagen voraussichtlich dazu gezwungen werde mich mit dem lokalen Wohnungsmarkt zu beschäftigen kann ich sagen: Es wird haarig. Sehr, sehr haarig.

Können Sie sich noch an meine Glanzzeiten beim ChinTok erinnern? Die Kinderfrau/Putzwunder/gute Seele des Hauses?
Die Arme steht ziemlich genauso blöd da wie ich: Job gekündigt (das ist mir noch nicht passiert), Wohnung gekündigt (das ist mir auch noch nicht passiert, liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen) haben wir mal versucht, ihr eine neue Bleibe zu verschaffen. Mit mässigem Erfolg.

Mietpreis für ein Apartment, Zentrum, Neubau, Grundausstattung (Einbauküche, Bad, Farbe an der Wand) mit etwa 60 qm: 1.250 Euro kalt.
Plus: drei Monatsmieten Kaution, Plus eine Monatsmiete für die Immobilienagentur, Plus eine Monatsmiete im Voraus, Plus einen Arbeitsvertrag (unbefristet).
Das sind erstmal 5 Tausender bar auf die Kralle, wo sie die bei 900 Euro Monatseinkommen hernehmen soll (die laufende Miete danach Plus Nebenkosten gar nicht gerechnet) wissen wir beide nicht.

Und wo die Gute jetzt (mit 60 Jahren) noch einen unbefristeten Arbeitsvertrag herbekommen soll wissen wir beide auch nicht.
O-Ton Arbeitsamt: "Das können Sie vergessen."

Ein abgewracktes Zimmer, Bad über den Flur, mit 3-4 anderen Mietern zu teilen: 600 Euro mindestens, gesichertes Einkommen (also Arbeitsvertrag; vorzugsweise unbefristet) natürlich vorausgesetzt. Und das sind dann meist diese Dinger wo nebenan der Alki mit seiner Schnalle haust, oder der Ex-Knacki-Ex-Drogi der immer mal wieder dubiosen Besuch von Kumpels hat, Tagträumer zweifelhafter Provenienz mit Hang zu lauter Musik und lauten Parties.

Falls hier also jemand 300.000 Euro im Land von Milch&Honig anlegen will kann er die Hütte hier kaufen. Alles solvente Mieter (das ist tatsächlich noch eines der wenigen anständigen Mietshäuser), die Mieteinnahmen tilgen locker den Kredit, Treppe putzen und renovieren macht hier immer noch jeder selber (das war schon immer so).
Der Laden im Erdgeschoss kann auch noch was mit der Pacht (aber nicht zuviel, ich will ja auch noch nen Gehalt kriegen). Mit bissle Pfiff und Fairness kann man da gut von leben.
Ich persönlich wäre sogar bereit meine Ecke hier ganz zu mieten, den Mietpreis nach Absprache zu verdreifachen und die Renovierungen (müssten mal gemacht werden) selber zu zahlen.
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Aber wir waren ja bei den Alternativen.

Da wäre noch nen kleines Häuschen gewesen (das vom Maler), das ist aber leider auch schon weg.
1000 Euro kalt, aber mit Garten und Garage, immerhin. Aber leider auch 70er-Jahre-Ausstattung, da ist sehr demnächst zumindest Heizung und Wasserversorgung absehbar. Und für 300.000 Kauf doch arg überteuert wenn man die kommenden Kosten (Garten muss auch neu - KVA 5.000 Euro oder sowas) in Betracht zieht, Bäder müssten neu, müsste eigentlich Alles neu bis auf die Lage direkt unterm Schloss.
Und wirklich teuer wenn man dafür nen Mietshaus kaufen kann (ja, okay, mit Bankkredit) und dann aber weitestgehend seine Ruhe hat.

Kleines Studio, so um die 40 qm (Neubau): 900 Euro kalt, Plus 3 Monatsmieten Kaution, eine Monatsmiete für Immo, eine Monatsmiete im Voraus, keine Einrichtung soweit, dafür aber "Co-Proprieté" (Kostenbeteiligung für Aufzug, Putzfrau, Renovierungsarbeiten, Vulkanausbruch...) und vermutlich Stufen im Treppenhaus. Kein Stellplatz, keine Terrasse, Fenster dafür nach hinten raus in den Felshang oder auf die Hauptstrasse (durchaus erhöhter Durchgansverkehr, auch nachts durch LKW).

Kleines Zimmer in ner Durchgangsbuchte, ca. 20 qm (Nachbarn: Alkies, Drogies, Ex-Knackis, Tagträumer....) aber wenigstens mit eigener Dusche und Toilette: 750 Euro, aber ohne Kochmöglichkeiten (DAS gehr gar nicht), ein hasengesichtiger und rotäugiger Nachbar lugte beim Vermietergespräch aus der Nebentür, da hab ich gar nicht weiter nachgefragt. Aber ich vermute mal: kalt, drei Monate Kaution, ein Monat Vermittlung, ein Monat Miete auf Sperrkonto.
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[01:35]
Ich hab früher mal im Auto geschlafen, übergangsweise - fast exakt genau die Zeit als ich damals hierherkam. Heute vor 27 Jahren sozusagen.
Aber dafür bin ich wohl auch bissle zu alt jetzt.

Soll ich vielleicht mal überlegen: im Pott nen Büdchen aufmachen, so mit obendrüber wohnen und die alten Ommas nach Feierabend beliefern mit Zeitungen und Gedöns.
Ein Monat Miete immer im Voraus (meinetwegen auch noch nen Monat Kaution), aber dafür nen garantiert netter Kerl am Tresen (das wäre dann ich), guter Portwein, Ziegenkäsebrötchen und BaMS am Sonntag bis 14 Uhr.
Und die Treppe putzen, ich glaub das krieg ich nach 27 Jahren Übung dann auch noch hin.
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Sagen Sie mal was.
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Hermann Adler - Gesänge aus der Stadt des Todes: Wilna, Warschau, Krakau, Bergen-Belsen / 1941-1942

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