∞ Hier bei plautze ∞
Donnerstag, 21. Juli 2016
[08:08]

Während die Belgier an ihrem Nationalfeiertag Leute mit langen Mänteln einsperren und die SPD sich mit einer verlogenen Politikerin bis auf die Knochen blamiert nimmt der Donaldismus in den USA langsam groteske Züge an.

Things to promote: Wir schiessen radikalisierte Lastwagenfahrer mit dem atomaren Müll auf den Mond, es wird keine Steuererhöhungen geben, wir haben keinerlei Rassenprobleme, unser Protektionismus ist weltmarktführend, wir sind die Grössten.

God bless America the rest of the world.

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[08:18]
Der Kampf gegen den Terror scheint wieder einmal verloren, verstanden, aufgenommen, gewonnen - je nachdem welche Zeitung man liest, welchen Radiosender man hört, welchem Fernsehsender man seine Aufmerksamkeit schenkt.
Der Begriff "unreflektierter Sensationsjournalismus" drängt sich mir immer öfter auf.

Manchmal bin ich froh dass ich schon so alt bin.
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[08:31]
Es ist noch etwas Ricard in der Flasche, und die Goldberg-Variationen warten auch schon ein paar Tage auf dem CD-Player.
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Mittwoch, 20. Juli 2016
[10:25]

Urlaub rockt.

Knalleheiss soll es heute werden, ein leichtes Mittagessen mit mariniertem Hühnchenfilet und Tomatensalat scheint mir angemessen.
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Jazz- & Bluesfestival @ Ferme Madelonne

Gouvy rockt.
Pour les oreilles besoigneuses: ♫

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Sonntag, 17. Juli 2016
[16:42]

Um 12 Uhr Kaffeetrinken, Frühstück, dabei Kanalbilder gucken und Schafe bei Herrn sakana.
Das neue Autoblog bewundert, dem Salzamt einen Besuch abgestattet.
There's something about an afternoon
spent doing nothing

Noch zwei Ricard abgefasst, aber langsamer diesmal, im Hintergrund läuft Oscar Peterson. Den mochte T. ganz besonders.

Zwei Croque Monsieur schmoren im Backofen. Wenn die verputzt sind suche ich die Klamotten raus, für Dienstag.
Und dann geh ich zum Escargot 1 trinken.
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[17:30]
Ich lass das mit dem Escargot für heute.
Praschl lesen.
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Samstag, 16. Juli 2016
[03:24]

Das neue Autoblog hier auf antville ist probeweise geöffnet.

auto.antville.org

Ich bräuchte noch ein paar Freiwillige zum Testen: Upload von Bildern, Anlegen von Themen, Kommentare... :o)
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[13:50]
Okay, das sieht gut aus. Ist doch immer wieder schön ein Erfolgserlebnis zu haben. Mal sehen wie weit ich mit Schwarz-Weiss heute noch komme, dann wäre die Idee des Gemeinschafts-Fotoblogs endlich wieder da wo sie hingehört: auf antville.org

[14:10]
Einkaufen, Kochen, Leben geniessen.
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[19:28]
M. klingelte grade am Telefon. Ob ich am nächsten Dienstag die letzte Orgel spielen könnte für T.
Erstmal tief durchatmen - wir sind hier Alle nicht mehr die Jüngsten, und wir haben Alle unseren Spökes gemacht.
Ich habe abgelehnt, seit fast 30 Jahren habe ich nix Tastiges mehr gespielt. Und Kirchenorgel schon gar nicht.

Wir waren mal ein ganzer Haufen, aber so langsam wird es einsam um mich rum.

T. hatte den französischen Vater, ich den Schüleraustausch. Er hatte die Orgel, ich das Akkordeon. Die Mengenüberschneidung nennt man folgerichtig: Ricard.
Soirée française, Drinktime, Blödsinn auf der Bühne, geniale Abende.
Der Clown mit viel Spass und guter Laune.

Dann war er König dieser Kinder,
er war ein Troubadour für sie.

Ich durfte die Luftballons verteilen, er hat sich die Mamans geschnappt. Aber das war völlig in Ordnung, meine eigene Maman hat mir ausreichend die Hölle heiss gemacht, konnte ich immer sagen: "Er war's."

Ich hab noch eine Literflasche. War für den Maler bestimmt, aber der weilt ja noch unter den Lebenden.
Er wird das verstehen.
Ist auch was Zeit bis Dienstag, da seh ich dann wieder gut aus.
Solange ich das Keyboard sehe mach ich weiter.

Das Leben ist nicht fair.
Fuck you, God.
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[20:22]
Am Anfang war ich ja mal richtig gut neidisch. Im Musiksaal der Schule die zweimanualige Orgel mit Basspedalen - und er konnte das natürlich perfekt spielen. Glenn Miller - In the Mood, damit hat er Jede angemacht. Der Vater Versicherungsvertreter, die Schwester eine der ätherichsten Schönheiten der ganzen Gegend.
Der Musiklehrer (wir nannten ihn "Hoppel") schlug uns vor gemeinsam zu spielen - und siehe da. So fing das an.
Das Ding mit dem Ricard war definitiv vom Vater aus Marseille, das Ding mit dem aus-dem Rhythmus-tanzen weiss ich nicht, war aber immer gut und hat gepasst.
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[20:36]
Drei Ricard und etwas angeschlagener später denke ich es reicht. Ändern kann ich sowieso nix.
Fuck you God - you're a cheater.
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Wir sehen uns demnächst.
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Mittwoch, 13. Juli 2016
[01:30]

Der Schuhladen macht dicht, die Schilder für den Ausverkauf hängen schon. Die Raiffeisenbank auch. Die Post auch. Der Apotheker auch. Einer von zwei guten Metzgern im Ort auch.
Einer von zwei guten Portugiesen hier gibt nach der Saison auf, das Schwimmbad ist seit Jahren dicht, der angeschlossenen Sportplatz dümpelt vor sich hin, es gibt Gerüchte der Camping (einer der schönsten im Land) wird verlegt, und die Gerüchte halten sich seit zwei Jahren hartnäckig.

Zwei grössere Ladenlokale sind schon vakant seit Monaten, wo früher der kleine Supermarkt für die Altersheim- und Lokalkunden war wird eine Nobelresidenz hochgezüchtet.
Die alte Post wird abgerissen: Appartements. Gegenüber wohnt jetzt schon Pack der üblen Sorte, die Geschäfte rechts und links sind seit Jahren zu vermieten.

Wir sollen "eine Touristenstadt" sein, eine "Wohn- und Schlafstadt mit Erholungspotential". Zum Einkaufen stehen wir dann beim Bus in der Schlange, zusammen mit dem Omas von den Altersheimen, den spärlichen Campern, den Alten im Ort die noch die Stellung halten (und die Fensterkissen plattdrücken), dem Pack das um 8 Uhr morgens schon nach Bier und Schnaps stinkt? Ja?
Und die paar Geschäftsleute die hier noch horrende Summen bezahlen damit sie überhaupt ne Terrasse aufbauen dürfen (und schon seit Jahren gegängelt werden) verkaufen dann genau wem Kaffee, Eis oder Kuchen, machen genau wie noch ihren Umsatz?

Alles in das neue "Centre Commerciale" auf den grünen Hügel - es wird dabei nur geflissentlich übersehen dass da schon jede Menge Geschäfte sind die auch schon mit der Konkurrenz kämpfen die ein paar Kilometer weiter an der belgischen Grenze die Sache sozusagen im Griff hat.
1600 Euro kalt für 70 Quadrat ohne irnzwatt ist viel zu viel, da fehlt jeder Bezug zur Realität - aber lassen wir erstmal unsern Bürgermeister machen. Da kommt dann nen Coffeeshop, nen 1-Euro-Laden, Sozialhilfestation.
Mit der Fresse voll gegen die Wand, und das mit Absicht - da muss man schon richtig dämlich sein (was ich dem Bümi nicht abspreche) oder richtig viel Kohle in die Tasche stecken (was ich ihm ebenfalls nicht streitig mache).
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Noch geht das einigermassen hier, aber mit nen paar Ansichtskarten und Briefmarken kann man nicht viel Umsatz machen. Mit *frijblivend rondkijken" kommt nix in die Kasse. Die Proleten mit Bier&Schnaps machen Grundumsatz, die paar alten Stammkunden aus Belgien und Deutschland für Kippen zahlen die Miete und die Nebenkosten. Aber doll ist das schon lange nicht mehr.
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Nettes Gelächter am Rande: Der Sohn vom ersten Schöffen hat versucht, mich mit dem Audi über den Tisch zu ziehen.
Das kann noch was werden hier.

Wenn das fertig ist ziehe ich wieder auf's Dorf.
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Montag, 11. Juli 2016
[17:47]

Als ich den Audi gekauft habe war von Krümmerschraube abgerissen weit und breit nix zu erkennen. Alles hat prima funktioniert bis ich Olaf zum hiesigen Schrauber brachte.
Als V6-Motor hat man von jeder Motorseite einen Krümmer ("Collecteur") der sich bis kurz unter die Fahrgastzelle windet, da ist dann ein Stück angeflanscht bis zum Kat (für jede Seite), danach geht's weiter. Also rechts und links ein Rohr vom Motor mit Zwischenstopp bis zum Kat. So weit, so gut.
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Vor drei Wochen holt die Werkstatt den ab um auf der linken Seite das angeflanschte Stück bis zum Kat zu ersetzen. So weit, so gut.
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Als ich die Rechnung bezahlt habe und anlasse brummelt das wilder als zuvor. Also Motor aus, rein in das Gebäude. "Jaaa, und das geht in Ordnung, ist ja nen V6, ne. Die machen immer Sound, man kennt das ja, haha."
Nach 40 Kilometern flätscht der so vorne raus das man das sogar bei Teillast ganz deutlich hören kann. Ich also wieder hin, das wird dann wohl die andere Seite sein denke ich mir.
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"Jahaa, das wird ne Reparatur die ist teurer als der Wagen wert ist. Da müssen wir erst mal den Motor ausbauen weil da ist ne Schraube direkt am Motor abgerissen, das müssen wir ausbohren. Aber ich hab nen Peugeot 407 hier, ganz tolles Auto, der hat sogar noch TÜV!"
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Die haben den Flansch nicht gleich beim ersten Anlauf sauber getrennt und dann rumgemurkst wie die Idioten, und auf einmal hat es oben knack gemacht, so ist das gelaufen. Am Mittwoch hab ich frei, ich hab den ganzen Tag Zeit, dann kommt die Karre auf die Bühne. Und wenn ich sehe das wir hier die linke Seite in question haben frage ich erst mal wer den Flansch gemacht hat.
Und dann kriegen die beide was auf die Fresse, der Mechaniker handgreiflich und der Junior verbal.
Ich hab meine Lehrjahre, meine Wohnung und meinen ersten Audi 80 damit finanziert dass ich jedes Wochenende unter irgend ner anderen alten Karre gelegen habe. Ich brauch keine Milchbubis, ich kann mich selber verarschen.
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Dienstag, 5. Juli 2016
[22:30]

Ich hab nen Referrer von wiktionary. Mal gucken ob ich das gut finden soll.
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Die Zeit hat ihre Schritte nun langsamer werden lassen,
Und ihre Gesten zögernd, beinah unsicher und schwach,
Wenn sie einander stützen und sich helfend unterfassen,
Ihr Gang mag müd geworden sein,
Ihr Blick ist doch hellwach

Reinhard Mey - Jahreszeiten

Wir haben ja viele Leute aus den Altersheimen (Pardon: "Seniorenresidenzen"), aber den alten Kriegskämpen mit seiner Doppelbrille hab ich auch schon lang nicht mehr gesehen.

Eine von den Omas ist weit über 80, wohnt noch immer allein in ihrem alten Haus und kommt zweimal die Woche um ihre Adelszeitungen zu kaufen. Schlappe 1,5 km hin und zurück, zu Fuss. Ich hab ihr schon mehrfach angeboten das zu bringen oder sie zu fahren, aber sie findet einfach das hält sie jung.

Die Mädels aus dem Altersheim (Pardon: "Seniorenresidenz") um die Ecke bauen langsam aber sicher auch ab. Oder finden sich ab.
Das Gebäude ist riesig, und ich will gar nicht wissen wieviele Andere da jeden Tag sitzen und zum Fenster rausgucken und warten - auf die Kinder die viel zu wenig Zeit haben, auf die Enkel die auf das spärliche Taschengeld geiern, auf bessere Zeiten oder den Tod.
"Entsorgungsanstalt" kommt mir manchmal in den Sinn.

Wir haben auch nicht immer Alles richtig gemacht.
Aber bei uns auf dem Dorf sind die Alten wenigstens in Würde abgetreten.
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Mittwoch, 29. Juni 2016
[21:15]

"Schimanski, je t'aime." - "Watt? Och Mensch Ulli, jetzt red doch mal Klartext." - "Kotzbrocken."
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Auch einer von den ganz Guten war das - auf dass der Saal da oben immer bis auf den letzten Platz besetzt ist, bis in alle Ewigkeit.
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"Gott zum Gruß, Brüder." - "Hallo!" - "Woher weiß der denn, dass wir Brüder sind?" - "Versteh ich auch nicht." - "Euch schickt der Herr zu uns." - "Nein, wir kommen zufällig vorbei."
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Und Pasta al dente à gogo für Dich, Carlo.
Du Held meiner Kinderjahre!
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[00:26]
And it's One to Old Britannia
Two, because you're Under
Three - when you're on the floor.

>
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Montag, 27. Juni 2016
[22:30]

Das mach ich so schnell nicht wieder. Nix gegen Autofahren, aber das war 1 Gewaltritt.
Knipse und Handykabel vergessen kann ich mit leben, aber ein alter Mann ist kein D-Zug mehr.

Finnland war mir zuviel, mit 30 Jahren weniger auf dem Buckel vielleicht. Aber D. ist dann tatsächlich bis nach Bergen.
Der hat aber auch noch zwei Wochen Urlaub. Und 15 Jahre weniger auf dem Kerbholz.

Der Rest der Truppe ist mit den Teilen (Original! Aus Trollhättan!) und B.'s Kauf (900 Turbo I) vollauf zufrieden.
Keilriemen gerissen auf der Rückfahrt kurz hinter Jonköping (mittags gegen viertel nach Elf, war natürlich doof und mit meinem Auto wär das nich passiert), dann von der Autobahn runterkommen und zurückjuckeln (am Seil) bis zum nächsten Freundlichen hat uns 9 Stunden gekostet (runter von der Bahn, Saabhändler suchen, Termin machen, warten bis er fertighat).
Ganz erstaunlich entspannt, die Leute da. Sogar der Freundliche war ganz locker. Die Rechnung war ausgesprochen unentspannt, aber es war ja schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben. Immerhin: ein original Keilriemen von Saab, eingebaut von einem schwedischen Mechaniker in Schweden.
Fischen war eher suboptimal in der Gegend, aber trinken feiern können die Jungs erstaunlich gut. Versteht sich von selbst das man da nicht einfach gleich wieder abrauschen kann, ne. Nicht um halb neun abends. Also einmal rundkugeln im Auto, das musste sowieso gemacht werden.

C. hat sogar gleich zweimal zugeschlagen: 900i und 9000i in Stockholm. Beide gut gepflegt aus Erstbesitz mit vergleichsweise wenig KM, muss er nur noch abholen mit dem Hänger.
Ich mach das nicht nochmal. Zwei Autos, zwei Hänger? Auf kein Fall. Nh-nh.

Ich fahr nach St. Gallen oder so.
Gibt zwar keine Elche, aber soll ja auch ganz nett sein da in der Ecke.
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Mittwoch, 22. Juni 2016
[14:18]

5 Tage frei.
5 Saab.

900 II Turbo, 99 Turbo, 9-5 Griffin V6, 900 I Turbo Cabrio, 900 II Turbo Cabrio.

Hamburg-Malmö-Trollhättan-Bergen-Stockholm-Linköping-Malmö-Hamburg.
So in etwa.

Morgen früh gegen 9:30 wollen wir über den Öresund rüber sein, das ist der Plan.
Wenn Sie also an der A1 wohnen und heute nacht ein laues Lüftchen spüren oder ein diskretes Pfeifen im Ohr haben - nix dabei denken.

Just going home.
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