∞ Hier bei plautze ∞
Sonntag, 19. Februar 2017
[15:17]

Vorhin den Müll rausgebracht und mit dem Hausnachbarn eine ergiebige Diskussion gehabt.
Was war zuerst da: Blues oder Jazz.
Ich konnte ihn überzeugen.

Wenn der Schweinebraten gelingt ist der Sonntag gerettet.
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[18:24]
Eben so gedacht: Die Nachbarn im 1. Stock sind etwa genau so jung wie ich damals als ich hier eingezogen bin.
Wenn die hier genauso lange wohnen bin ich schon tot & vergessen bevor die wieder ausziehen.
Dabei wollte ich eigentlich nur paar Monate bleiben.
Wie das bei denen ist weiss ich nicht.

Vielleicht krieg ich ja zum 30. Jubiläum wenigstens ne goldene Uhr oder so.
Hm.
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[18:39]
Es ist scheinbar bereits ausreichend warm damit das Pack auf Terrasse gröhlen kann.
Dazu lassen sie sturzbesoffen ihre Fotzenlecker um die Wette kläffen besitzerstolz ihre neuerworbenen kleinen Hundchen Laut geben.

Note to myself: Waffenschein beantragen.
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Samstag, 18. Februar 2017
[22:40]

Es ist Samstag Abend, und was glauben Sie wohl was ich grade mache?
Genau.

Man sagt ja dass man im Alter ruhiger wird, und tatsächlich kann ich gewisse Annehmlichkeiten darin erkennen das Leben auch mal etwas ruhiger angehen zu lassen.
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Lady Trulla traut sich im Krankenschein (man will ja nur einkaufen) echt noch in den Laden.
Ihr Kerl heute so: "Ja, ich hatte ja auch mal ne Sehnenentzündung und bin trotzdem arbeiten gegangen."
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Betretenes Schweigen in der Buchte, ich hab mich erstmal vorbeigedrängelt und bin 1 rauchen gegangen.
Das gewünscht schöne Wochenende beschränkte sich dann auch nur auf die gesprochenen Worte. Und die sind ja bekanntlich wie Vögel die man nicht einfangen kann.
Lesen Sie von meinen Lippen: Es wird keine Steuererhöhungen weiteren Krankenscheine geben.
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[22:55]
Heute nen guten Verschnitt von Pastis de Marseille entdeckt (glaube ich), der wird jetzt mal angetestet.
Soll die Tucke mit ihrer Mühsal glücklich werden.
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Dienstag, 14. Februar 2017
[23:37]

Also nahm sie noch einen Krankenschein.
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Es hat mich an den Rand der Selbstbeherrschung gebracht, ihrem Macker (der das Ticket abgeliefert hat) ruhig entgegenzutreten.
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Ich habe mein Herz zu einer Mördergrube gemacht.

Raketenwerfer, Äxte & Vorschlaghämmerr spielen eine nicht unwesentliche Rolle in meinen Tagträumen.
Dicke Ketten werden quietschend und rasselnd durch rostige Ösen gezogen während qualvolle Schreie eine verlassene Fabrikhalle füllen.
Willige Helfer in Schlachterschürzen reiben emsig scharfe Messerklingen auf Wetzsteinen.
Peitschenknallen erzeugt schallende Echos.
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Donnerstag, 9. Februar 2017
[22:01]

Heute basteln wir uns Amuse-bouches (werden zum Apéritif gereicht) für unsere Gäste.

Für gutes Gelingen brauchen wir:

Eine Flasche roten Portwein von guter Qualität
250g Sahnequark (250g handelsüblichen Magerquark)
250ml Vollfettsahne (500ml Vollfettsahne)
1 EL nicht zu scharfen Senf
1 kleines Büschel Dill
1 kleines Büschel Schnittlauch (Deko)
50-150g Sesamsaat
250-300 ml indonesische Sojasauce (Ketjap Manis)
Pfeffer, Meersalz, Haushaltszucker

Pro Person brauchen wir auch:

1-3 Scheiben Pumpernickel
ca 100g geräucherten Lachs guter Qualität
...

Wir geben uns nun der Zubereitung hin.
Dazu geben wir als Erstes ein Glas Portwein in den Koch.
...

Den Quark in einer Schüssel flach ausbringen, mit Pfeffer (frisch gemahlen), einer sparsamen Prise Meersalz und einer sparsamen Brise Zucker würzen. Den Senf unterheben.
Den Dill waschen, in feinen Zweigen abzuppeln und mit einem ausreichend scharfen Messer grob hacken und ebenfalls unterheben.
Gut durchmengen und kalt stellen.

Das Pumpernickel mit einem geeigneten Gegenstand in 4 etwa gleichgrosse Stücke pro Scheibe portionieren (rund, eckig, com.egal) und mit einem winzigen Tropfen Ketjap Manis beträufeln. Ebenfalls kaltstellen und durchziehen lassen.

Den Lachs mit einem scharfen Messer in Scheiben von etwa 10x1cm schneiden & ebenfalls ab in die Kühlung.
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Wir haben nun vorbereitet was ohne grösseren Aufwand "à la minute" zu machen ist (es wird in Fachkreisen auch mise-en-place genannt).
Jetzt steht uns der kniffligere Teil bevor, wir wollen uns dafür entsprechend rüsten.
Ein beherzter Griff zur Portweinflasche kann nicht schaden.
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Die restliche Ketjap Manis geben wir in eine grosse flache Schale aus Porzellan oder anderweitig hitzebeständigem Material.
In einer beschichteten Pfanne erhitzen wir die Sesamsaat unter ständigen Schwenken. (Rühren reicht nicht, man muss ab&zu den Hitzestau unter der Pfanne entweichen lassen) bis es goldbraun duftet. Die Sesamsaat ist nun sehr heiss und kommt sofort in die Ketjap Manis.
Das Zischen ist normal und zu ignorieren, jetzt sofort mit einem Löffel (Holz ist neutral) gut umrühren bis der Sesam abgekühlt ist.

Die Sahne mit einem Mixer steif aufschlagen, mit einem Rührbesen unter den Quark heben (bitte nicht den Mixer benutzen) und sofort wieder kaltstellen.

Den Pumpernickel in einem (kleinen?) Backofen kurz von beiden Seiten rösten, etwas abkühlen lassen.
Den Quark (mit zwei Teelöffeln) in kleinen Häufchen aufbringen, den Lachs darauf drapieren und mit einem kleinen Tick Sesam (geht auch am Besten mit Teelöffeln) on Top garnieren.
Schnittlauch auf 3-5 cm pro Portion abknapsen oder schneiden, garnieren.
Ab dafür.
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Mit unserem Portweinglas (und dem Rest der Flasche) begeben wir uns nun zu den Gästen.
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Danke das Du da warst.
Danke für Alles.

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Montag, 6. Februar 2017
[22:57]

Bei der FAZ ist es gefühlt besonders schlimm: Der Eindruck, dass jede noch so kleine unverpixelte Ecke mit Werbung von Billiguhren über Hörapparate bis zu den besten neuen Aktien vollgeschlunzt ist. Da ist man sich tatsächlich nicht für billig wirkendes Guhgel zu schade.
Wie ein solch marktschreierisches "Klick-mich-ich-will-Kohle" mit Qualitätsjournalismus einhergehen kann ist mir suspekt.
Einen vertrauenerweckenden Eindruck macht es nicht.

In der Welt nervt hartnäckig Douglas (die übrigens auch bei etlichen anderen Seiten immer gerne vorne mit bei sind, u.A. Autoscout und mobile) mit ihrem Nuttendiesel, und sogar die Zeit plinkert beständig mit Dritte-Welt-Spenden bei Trump-Artikeln.
Was für 1 schöne Neue Welt.

Und: Es geht mir tierisch auf den Sack - immerhin ist es ungefragt, schluckt meine teuer bezahlte Bandbreite und mein Datenvolumen und ist völlig irrelevant.
Was da nebenbei sonst noch so übertragen wird, darüber will ich gar nicht nachdenken.

Wenn das Internet tatsächlich die Printmedien killt, dann sind die Seiten der grossen Zeitungsverlage aber sicher diejenigen ganz vorne mit bei die dem gehörig Vorschub leisten.

Von jemandem der mich so vollschlunzt kaufe ich nix. Auch keine Printausgabe. Auch nicht wenn ich an der Quelle sitze und Prozente bekomme.
Und mag der Inhalt noch so gut sein.

Monats- oder Jahresabo? Statisches HTML?
Gerne. Meinetwegen auch noch ein überschaubares CMS.
Gerne, ohne Werbung.
Gerne, wenn dabei ausser IP-Adresse nichts übertragen, abgerufen oder gespeichert wird.
Gerne, wenn den Journalisten dadurch eine Lebensgrundlage gesichert wird die über Brot und Butter hinausgeht.

Aber so wie das sich da momentan präsentiert?
Wie sie da mit ihren Artikeln Klinken putzen gehen, die schleimige Drückerkolonne in jeder Ecke des Bildschirms und das Ranking immer fest im Auge?
Da sage ich schon an der Haustür: Wir kaufen nix.
Und dreh den Schlüssel sicherheitshalber nochmal rum.

Pfui Teufel.
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[23:44]
Imagine it is Trump - and he would be wanted for incompetence.
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Sonntag, 5. Februar 2017
[17:58]

Aus Ermangelung an Wetter den ganzen Nachmittag Deus Ex gezockt.
Jetzt hab ich Hunger.
Und ich fühle mich ein bisschen wie 1 Bildschirmsoziopath.
Hm.
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Samstag, 4. Februar 2017
[20:53]

Den Lachs aus der Beize holen, der Salat ist schon fertig.
Morgen nicht anschieben müssen, ich kann mein Glück kaum fassen.
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[22:01]
Das ist auch 1 von den Guten.
Grade mal was alte Mucke belauscht und mich an ein Interview im BRF vom Sommer 2005 erinnert.
Was waren wir damals noch voller Idealismus, ach ja.
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Donnerstag, 2. Februar 2017

Sie erinnern sich noch daran?
Nächsten Montag auf arte, 20:15 Uhr.
Der ganze Film, ich werde wohl arbeitsbedingt erst später dazustossen. Obwohl - ich könnte Oscar noch 1 Woche stehen lassen und erst danach in die Werkstatt bringen. Und statt dessen mittags zur Arbeit fahren (und abends zeitig zuhause sein). Hm.
Ich glaub ich mach das so.
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[22:57]
Gläschen Portwein, Stück Camembert, ab in's Bett.
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[23:57]
Eine innere Stimme sagt mir: Das ist schrecklich unvernünftig. Um diese Zeit den Portugiesen (der ja eigentlich 1 Escargot ist) unglücklich zu machen ist eine ganz schlechte Idee.
Sagt mir meine innere Stimme.

Scheiss drauf.
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[00:14]
Die Fenster beim Portugiesen (der ja eigentlich 1 Escargot ist) sind so dunkel wie die Windungen in meiner kärglichen Krämerseele.
Muss ich mich halt mit mir selber beschäftigen, naja.

Etwas Musik kann nicht schaden.
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Grossartig: Dieser Film über die Comedian Harmonists.
Unbedingt kaufen und nochmal&nochmal&nochmal schauen.

Und mal ein Konzert besuchen.
So many dreams, so little time....
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[01:02]
Büdchen mit Dekadenz-Ecke. Kleine Bühne. Grosser Screen für gute Filme.
Oh Mann, die Idee ist voll daneben

Andererseits - läuft ja was im Pott, und richtig gut teilweise. Mehr als hier, jedenfalls.
Und Besser ist dann auch nicht so die Herausforderung (wenn man von der Philharmonie und dem Marnicher Festival mal absieht).
Hm.
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Die geilste aller Alternativen zum Blues à l'americaine:
Ali Farka Touré
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[01:27]
Die Musikszene im texanischen Austin der 1980er Jahre war ja auch nicht zu verachten - bis das South-by-Southwest-Festival (mit rühriger Unterstützung der völlig schamlosen Musikindustrie) das Ganze in eine Sahel-Zone der willkommenen Künstler verwandelt hat.
Aus der ursprünglichen Idee, sich auf einer freien Bühne vorzustellen und (möglicherweise) so etwas wie eine Existenz aufzubauen (in Form von Fans, Connections zu anderen Musikern, Veranstaltern) ist SXSW zu einer reinen Kommerzveranstaltung für die Major Labels verkommen.
Ich hab sogar irgendwo noch ein (teuer erstandenes) Losewerk von Blättern in Spiralbindung für sagenhafte 25,99 $ rumzufliegen.

Die Grundaussage: Das Tape muss schön sein, Du musst schön sein, die Musik muss schön sein und in die Minutenslots der Radiosender passen.
Unbekannte oder aus dem Raster fallende Musiker? Keine Chance.

Blaze Foley & Carlene Jones - One for the shepherd
Deadman - When the music's not forgotten
Mónica Alcobre - Yo me marche contigo
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[02:49]
So spät schon wieder.
Scheint so als ob das Alles wäre was ich an Punk noch zustande bringe.
Dann muss das wohl genügen.

Ab in die Heia.
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Mittwoch, 1. Februar 2017
[22:45]

Ich ernähre mich von Tiefkühlpizza und Oliven mit Schafskäse.
Ich sollte mich was schämen.
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Zu müde für andere Sachen, krank auch mit Grippe (Kopf-&Gliederschmerzen, BrettVormKopf, HustenNäselnHeiserkeit etc.)
Ich hasse das.
...

So ähnlich haben wir das früher gemacht:

...
Morgen bringe ich einfach ein paar Klatschzeitungen unter die Omas, und schon stehe ich wieder da wie ein 1.

schnief
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Montag, 30. Januar 2017
[21:39]

Läuft grade im Radio: LaBrassBanda.

Geilomat, die können was.
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Schnell mal bloggen bevor mir wer zuvorkommt:

Don't ask what your President can do for you.
Ask what you can do to get rid of him.
...
umsonst f*cken

Naja.
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[23:45]
Sergey Brin, the co-founder of Google, who emigrated to the United States from Russia at the age of five, attended a protest at San Francisco International Airport on Saturday.
“I am here because I am a refugee,” he told a reporter from Forbes.

And on Monday, Lloyd Blankfein, the chief executive of Goldman Sachs, a number of whose former employees hold senior positions in the Trump Administration, said in an internal memo that was leaked, “This is not a policy we support.”

Ab in die Heia.
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